Patchworkfamilie als Chance

05. Januar 2022

Kein Wunder, dass es Patchwork-Eltern oft schwer haben! Die vielen Bilder von harmonisch vereinten, zufrieden lächelnden Familien auf Social Media, im TV und in der Werbung....

.... da wächst der Druck enorm, dass es in der eigenen Familie mindestens genauso schön zugehen sollte.

Fakt ist: Wenn aus getrennten Eltern eine neue Familienkonstellation erwächst, wird´s schnell kompliziert. So eng, wie die Menschen auf dem typischen Familienfoto zusammen sitzen, so nah fühlt es sich meist nicht an, wenn wir auf die „Bonuskinder“, die Ex-Partner*innen oder die „Quasi-Großeltern“ schauen, die da auf einen Schlag ins eigene Leben gepurzelt sind.

Meine Empfehlung als Expertin und aus eigener Erfahrung als Patchwork-Mutter: Steh zu Deinen Gefühlen. Du brauchst die Kinder Deines neuen Partners bzw. Deiner Partnerin nicht heiß und innig zu lieben. Ein wohlwollender Blick genügt für den Anfang völlig. Und es ist okay, wenn Gefühle von Eifersucht oder Zurückgewiesensein bei Dir auftauchen. Wichtig ist, dass Du als Erwachsener für Dich sorgst und nicht die Kinder für Deine Empfindungen verantwortlich macht. Es ist Deine Verantwortung, Dich um Deine Gefühle zu kümmern! Dazu gehört, mit Deinem/Deiner Liebsten darüber zu reden, wie es Dir geht. Denn die Gefühle sind Botschaften für Euch als Paar, und sie wichtig zu nehmen, bringt Euch einander näher. Versprochen!
Übrigens: Auch Verena Hagedorn widmet sich im Eltern-Ratgeber „Eltern sein, Paar bleiben“ (dk-Verlag, 2021) diesem Thema. Sie hat in meiner Rolle als Expertin für Eltern dazu befragt.

BRITT BÜRGEL

Dipl. Psychologin
Heilpraktikerin
Körperorientierte Gestalttherapeutin

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